Flughafentransfer – wie sie den Massentransport vermeiden

Flughafentransfer – oft schon im Pauschalpreis enthalten

Der deutsche Urlauber bucht gerne Pauschalreisen. Da weiß er was er bekommt und findet es auch super praktisch, dass der Flughafentransfer am Zielort auch gleich im Preis enthalten ist. Somit muss er sich um nichts mehr kümmern und am Zielflughafen lediglich nach dem Schild des großen Reiseveranstalters, bei dem er gebucht hat, ausschau halten. Beim Buchen der Reise hat er allerdings nicht bedacht, dass so ein Flughafentransfer ganz schon anstrengend sein kann.

Flughafentransfer – wo ist der richtige Serviceschalter?

Die Massen schieben sich aus dem Flughafengebäude, nachdem jeder endlich seinen Koffer ergattert hat. Inzwischen ist der Urlauber schweißgebadet, denn am Zielort ist es um knapp 30 Grad wärmer als zuhause. Bisher hatte er noch keine Zeit, sich der langen Jeans zu entledigen. Nur die Jacke, die kann er sich um den Arm hängen. Aber da hängt schon das Handgepäck. In der anderen Hand hält er den Koffer. Dauernd fällt irgendwas runter, das Gepäck ist einfach zu viel. Dann entdeckt er endlich nachdem er zunächst in die falsche Richtung ging, den Servicestand seines Reiseveranstalters. Er hechtet hin und hält den Transfer-Voucher der gechillten Servicemitarbeiterin unter die Nase. In gebrochenem Deutsch erkärt sie ihm, dass heute der Flughafentransfer am Schalter ganz da hinten, bearbeitet wird. Entnervt geht der Urlauber zum besagten Schalter weiter. Logisch, dass dieser völlig überfüllt ist.

Flughafentransfer – Massentransport

Als er dann endlich an der Reihe ist, wird er zu einem Herrn im weißen Hemd geführt, der ihm wild gestikuliert, dass er mitkommen soll. Der Urlauber geht an gefühlt 78 Bussen vorbei, die alle eine andere Aufschrift haben. Endlich! Da ist das Schild mit „Flughafentransfer für Ort XY“. Erleichtert will der Urlauber in den Bus einsteigen. Tut er auch! Und zwar nachdem zwei Herren, ebenfalls in weißen Hemden, ihm das Gepäck abgenommen haben. Und da sitzt er nun, in diesem vollklimatisierten Bus mit geöffneter Türe. Angenehm kühl, denkt er zunächst. Aber es dauert eine geschlagene Stunde, bis die restlichen Urlauber da sind, die auch den Flughafentransfer alias Massentransport gebucht haben.

Endlich kann es los gehen. Doch auch die Fahrt wird zur reinsten Tortour. Nicht nur, dass nach knapp einer Stunde Fahrtzeit eine Pause eingelegt wird und der Fahrer gemütlich einen Döner isst und stundenlang raucht. Nein, es wird auch noch in aller Gemütlichkeit ein Hotel nach dem anderen angefahren und meist steigen gerade mal zwei Personen aus. Das Hotel des besagten Urlaubers ist natürlich das Letzte auf der ewiglangen Route, die aufgrund unzähliger Stops doppelt so lang erscheint. Wenn der Flughafentransfer dann geschafft ist, kann der Urlaub endlich beginnen.

Ein Flughafentransfer kann auch entspannter sein

Nachdem ich den Flughafentransfer wie oben beschrieben, mehr als einmal erlebt habe, versuche ich das seit geraumer Zeit möglichst zu umgehen. Das heißt, ich komme davon ab, pauschal zu buchen. Oft stelle ich fest, dass ich bei der gleichen Leistung sogar günstiger fahre, wenn ich mir einen passenden Flug mit perfekter Flugzeit und das gewünschte Hotel mit gleichen Leistungen wie bei der Pauschalreise buche. Den Flughafentransfer auf eigene Faust zu buchen, trauen sich die meisten Leute nicht. Warum nicht? Dabei ist es so einfach.

Flughafentransfer – es gibt unzählige Anbieter

Wer einmal ein wenig im Internet stöbert, findet unzählige Seiten über Flughafentransfer Anbieter. Die Preise können ganz schön variieren. Ich nehme mir dann echt oft die Zeit und vergleiche zehn oder mehr Anbieter miteinander. Wenn ich einen gefunden habe, der mir zusagt, finde ich meist auch gute Bewertungen im Internet darüber. Gewöhnlich kann man direkt online den Zielflughafen und den Ziel-Urlaubsort eingeben. Oft steht dann sogar das Hotel zur Auswahl. Dann hat man die Auswahl zwischen Flughafentransfer alleine oder Flughafentransfer mit ein paar anderen Urlaubern. Man trifft seine Auswahl und schon ist er gebucht, der Flughafentransfer.

Und dann wird man abgeholt vom Flughafentransfer

Man verlässt entspannt das Flughafengebäude, sieht kurz nach rechts und dann nach links und schon entdeckt man ein Schild auf dem man seinen Namen entdeckt. Schnell wird man zu einem Auto geleitet, in dem bereits ein Fahrer sitzt. Oft hat man das Glück, dass man zum Beispiel einen Gruppentransfer mit höchstens sechs Leuten gebucht hat und man wird trotzdem allein abgeholt. Das passiert vor allem in der Nebensaison oft. Die Fahrt verläuft entspannt ohne große Zwischenfälle oder Stops. Manchmal musste ich beim Abholen bereits die Hin- und Rückreise bezahlen, was mich etwas misstrauisch werden ließ. Aber es hat immer alles geklappt. Wenn die mich zum Hotel gebracht haben, wurde ich auch wieder am Ende der Reise zurück zum Flughafen gebracht. Und wie beim Flughafentransfer einer Pauschalreise, erfährt man auch hier in der Regel am vorletzten Urlaubstag, wann man wieder abgeholt wird.

Also, nur Mut zum Buchen einer Pauschalreise in drei Teilen: Flug – Transfer – Hotel

 

 

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