Kärcher Kehrmaschine – ich bin doch nicht verrückt und kehr mit dem Besen

Warum kauft Frau eine Kehrmaschine?

Du fragst dich bestimmt, wie eine Frau wie ich zu einer Kehrmaschine kommt. Kehrmaschinen gehören nämlich nicht zum absoluten Wunschobjekt auf der Shoppingliste einer Frau.

Die Sache war die: ich bekam den Auftrag, das Haus eines Freundes ein paar Wochen zu hüten. Neben Blumen gießen, Katze streicheln, Rollos rauf und runter, Leben in und ums Haus wegen Einbrechern vortäuschen, Auto vor die Garage und wieder rein fahren, Licht an- und ausmachen und so weiter und sofort, hatte ich auch die Aufgabe, die Einfahrt regelmässig zu kehren. Gut, das ist jetzt alles ehrlich gesagt ziemlich übertrieben geschrieben, aber klingt doch ziemlich gut, hab ich recht?

Also die Wahrheit sage ich auf jeden Fall bei der Tatsache mit der Einfahrt. Die ist nämlich 30 Meter lang und ehrlich gesagt wurde mir schlecht bei dem Gedanken, diese regelmäßig zu kehren. Ich hasse Gartenarbeit. Wieso sollte mir also das Kehren einer ewig langen Einfahrt Spaß machen? Hinzu kam noch, dass die Straße vor dem Haus keinen Bürgersteig besitzt und somit nochmal knappe 20 Meter hinzu kamen.

Kannst du nachvollziehen, dass mich leichte Panikanfälle allein bei dem Gedanken überkamen, womit ich meine Freizeit in den nächsten Wochen verbringen würde?

Eine Lösung musste her! Und da fiel mir eine Kehrmaschine ein…

Ich bin ja eine kreative Frau die sich nicht so leicht unterkriegen lässt und immer auf der Suche nach der besten Lösung für ein Problem ist. Also hab ich mich gefragt, ob es wirklich so verwerflich wäre, mein Geld in eine Kehrmaschine zu investieren. Neulich hab ich da nämlich mal eine Frau gesehen, die ganz entspannt mit ihrer Kehrmaschine auf und ab spazierte und dabei noch Musik im Ohr hatte. Kein Schweißtropfen tropfte von ihrer Stirn und die sah echt voll entspannt aus. Warum sollte ich das nicht auch so haben? Wer setzt die Regel fest, dass man nur aufwendig mit einem stinknormalen Besen kehren darf? Wer sagt, dass Gartenarbeit nicht auch mir Spaß machen darf?

Ich meine, jeden Tag die verschwitzen T-Shirts zu waschen, kostet immerhin auch Geld. Und eine Arbeitsstunde von mir ist auch nicht so billig. Immer hin hab ich schon einige Jahre Berufserfahrung und rechne ich das um, hätte ich im Prinzip das Geld für die Kehrmaschine in ein paar Stunden wieder drinnen. Ein paar Tage Bedenkzeit gab ich mir allerdings noch.

Dann hab ich die Kehrmaschine einfach gekauft

Nach reiflicher, stundenlanger, wirklich gut durchdachter Überlegung und Abwägen hab ich mich dann entschieden, die Kehrmaschine zu kaufen. Kärcher hat einen guten Namen hab ich mir gedacht und die Bewertungen für die Kärcher Kehrmaschine S 650 waren auch ganz passabel. So richtig viel falsch machen konnte ich also nicht. Den Namen Kärcher hat sogar eine Frau schon mal gehört. Also bestellte ich sie kurzerhand und nach ein paar Tagen war die Kehrmaschine auch schon da.

Dann musste die Kehrmaschine zusammengebaut werden

Das Zusammenschrauben der Einzelteile war nicht sooo easy…echt nicht! Ehrlich gesagt bin ich nicht so eine Leuchte, wenn es um Hammer und Schrauben geht. Nägel fallen bei mir grundsätzlich wieder aus der Wand. Glücklicher Weise musste ich bei der Kehrmaschine aber nichts hämmern. Die Bürsten mussten aber angeschraubt werden und noch so ein paar Teile. Fragt mich jetzt nicht, wie lange ich dazu gebraucht habe. Zu lange! Die Schrauben sehen jetzt auch dementsprechend aus, aber hey, ich hab’s geschafft. Die Kehrmaschine ist fertig zusammen gebaut und hat auch schon ihrern ersten Einsatz hinter sich.

Und dann ging’s los mit der Kehrmaschine

Dann hab ich genau das gemacht, was ich bei der anderen Frau gesehen hatte. Ich ging völlig relaxt mit der Kehrmaschine auf und ab und kehrte die Einfahrt. Was soll ich sagen? Das klappte verdammt gut. Die Nachbarn haben neidisch über den Zaun geschaut. Auch, weil die Kehrmaschine nicht total lautlos war sondern ein wenig gerattert hat. Aber ich war richtig begeistert, wie schnell und sauber man mal eben haufenweise Blätter und Grünzeug zusammen kehren kann. Das Ergebnis seht Ihr auf meinen Fotos. Ist sie nicht schön, die Kehrmaschine? Das Auge kehrt schließlich auch mit und ein wenig chic sollte sie schon sein.

Wenn man fertig mit dem Kehren mit dieser tollen Kehrmaschine ist, entnimmt man ganz einfach den gelben Behälter oben drauf und kippt das Grünzeug irgendwo hin, wo man es später entsorgt. Das lass ich jetzt aber erstmal so liegen. Ich muss mir nämlich noch überlegen, wie ich das Grünzeug am elegantesten entsorgen kann. Praktisch wäre da ein netter Nachbar, der es einfach mit zur Grüngutsammelstelle bringt.

Auf jeden Fall freu mich schon auf den nächsten Zusammenkehr-Termin mit der Kehrmaschine!

Und falls Du jetzt total begeistert bist und dieses Wahnsinns-Ding kaufen willst, ich habe keinen Shop oder Baumarkt gefunden, in dem sie günstiger ist als auf Amazon:

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