Tuk Tuk fahren in Bangkok gehört auf die to-do-Liste

Tuk Tuk fahren in Bangkok – Was ist ein Tuk Tuk?

Vor meinem letzten Bangkok Aufenthalt habe ich mich natürlich eingehend über Bangkok, die Kosten, die Fortbewegungsmittel und natürlich über Tuk Tuks informiert.
Ein Tuk Tuk ist in Bangkok ein typisches Fortbewegungsmittel. Es besteht aus drei Rädern und ist motorisiert. Man könnte fast sagen, ein Motorrad mit überdachter Doppelsitzbank für die Passagiere.

Warnungen vor dem Urlaub

In sämtlichen Reiseportalen wird vor einer Tuk Tuk Fahrt gewart. Bloß nicht ansprechen lassen, die wollen einen nur abzocken. Auf keinen Fall glauben, wenn die Fahrer dich zu einem super special Preis irgendwo hin kutschieren wollen. Sogar von der Tuk Tuk Mafia wird gesprochen. Und bezahlbar wäre eine solche Fahrt schon gleich gar nicht. Und wenn man so eine Fahrt mal günstig bekäme, dann sicher nur, weil ein Zwischenstop beim Juwelier eingelegt wird.

Tuk Tuk Fahrt – irgendwie hat sie mich schon gereizt

Entgegen aller Warnungen, hat sie mich doch gereizt, so eine Tuk Tuk Fahrt durch Bangkok. Natürlich habe ich zunächst immer zur Seite geschaut, wenn ein Tuk Tuk Fahrer mit angesprochen hat. Schließlich war ich ja mit den Taxi- Skytrain- und Expressboot-Fahrten eh genug beschäftigt. Also hab ich mir auch immer eingeredet, dass die eh nur Abzocker sind und so eine Tuk Tuk Fahrt ja ungesund und gefährlich ist. Ungesund wegen den Abgasen, die man während so einer Fahrt laufend abbekommt. Wer schon mal in Bangkok war, weiß wovon ich rede. Und gefährlich, weil’s echt gefährlich werden kann, mit so einem Gefährt mitten drin, im dichten, rasenden Verkehr.

Und dann bin ich doch damit gefahren

Dann kam der Abend, an dem wir Nähe Khao San Road unterwegs waren. Die Expressboote fuhren um diese Uhrzeit nicht mehr und wir hatten eigentlich vor, uns ein Taxi zu nehmen. Promt wurden wir von einem Tuk Tuk Fahrer angesprochen und zunächst verneinte ich automatisch. Aber irgendwie reizte es mich doch, einmal in so ein außergewöhnliches Gefährt zu steigen. Der Fahrer erklärte mir, dass die Expressboote nicht mehr fahren würden und das Tuk Tuk somit die einzige Fortbewegungsmöglichkeit wäre. Nachdem ich auf so einer Reise ja immer perfekt vorbereitet bin, hatte ich natürlich die Antwort parat. Klar wußte ich, dass die Boote nicht mehr fuhren, aber es gäbe ja immerhin Taxis und die sind in Bangkok bekanntlich spottbillig. Das machte ich dem Fahrer dann auch klar. Trotzdem fragte ich ihn, was er denn so verlangen würde. Damit bemerkte er mein Interesse. Natürlich bot er mir dann einen völlig überteuerten Preis an. Ich handelte ihn dann auf die Hälfte runter. Man sollte sich bei der Preisverhandlung einfach überlegen, was die Fahrt einem wert ist. Es ging ja immerhin auch um den Spaß.

Und dann ging sie los, die Tuk Tuk Fahrt

Die Fahrt war ziemlich rasant. Ich hab einfach die ganze Zeit versucht, Spaß zu haben und mir vorzustellen, ich wäre in irgendeinem verrückten Fahrgeschäft auf dem Volksfest. Mit der Vorstellung, dass wir sicher keinen Unfall bauen würden, hat’s wirklich richtig Spaß gemacht. Der Verkehr um uns rum war unheimlich laut, die Abgase roch man extrem und irgendwie war es echt krass, so mitten durch den Bangkoker Verkehr zu sausen. Aber ich bin echt froh, dass ich jetzt mitreden kann. Mir hat’s Spaß gemacht und ich finde, jeder sollte so eine Tuk Tuk Fahrt mal machen.

Unten stehender Reiseführer hat mich durch Bangkok begleitet und ich kann ihn wärmstens empfehlen:

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