Yoga Vidya Allgäu – Eine erlebnisreiche Woche im Ashram

Yoga Vidya – Mehr als nur Yoga

Die Yoga-Ferienwoche

Eine Yoga-Ferienwoche zum Aufladen, Regenerieren und Verwöhnen. So wirbt Yoga Vidya auf ihrer Internetseite. Das hörte sich gut für mich an! Ich war echt völlig gestresst und übermüdet von den Fernsehshows, die ich mir bis spät nachts reingezogen hatte. Die ständigen Partyeinladungen und der Stress in der Arbeit, machten mein Entspannungslevel nicht besser.
Vorkenntnisse waren bei dieser Yoga Vidya Ferienwoche nicht nötig. Umso besser! Es sollte tägliches Yoga, Meditation, Mantra-Singen, Vorträge und Ausflüge geben. Na gut, ich glaube, das Mantra singen liegt mir nicht so sehr, aber der Rest hörte sich doch recht gut an. Also riskierte ich es und buchte als Alleinreisende Frau die Yoga-Ferienwoche bei Yoga Vidya im Allgäu. Dass es nur 2x am Tag etwas zu Essen geben sollte und zwar nur vegetarisch und vegan erschreckte mich zwar ein wenig, aber nicht so sehr, dass ich es nicht doch riskieren wollte.

Die Ankuft und der erste Tag bei Yoga Vidya im Allgäu

Das Haus von Yoga Vidya, welches mitten im Allgäu in Maria Rain/Oy-Mittelberg liegt, war mit dem Auto gut erreichbar. Die Ferienwoche bei Yoga Vidya ging von Sonntag bis Freitag und an meinem Anreisetag war zufällig Tag der offenen Tür. Es herrschte ein wenig Chaos, welches aber nicht allzu schlimm für mich war, da ich glücklicher Weise bald mein Einzelzimmer beziehen durfte. Das fiel ziemlich klein aus. Recht viel dicker hätte ich nicht sein dürfen, sonst hätte ich nicht mehr hineingepasst in dieses Zimmer. Aber es war sehr sauber und der Blick auf die Kirche von Maria Rain war einmalig. Trotzdem empfehle ich Dir, bei der Buchung eines Zimmers darum zu bitten, ein Balkonzimmer zu bekommen. Denn erstens ist ein Balkon halt doch schöner wie ein Fenster und der Ausblick über die Wiesen und direktem Bergblick, noch genialer.

 

Die erste Yogastunde bei Yoga Vidya fand bereits am Nachmittag statt. Hier wurde zwischen Anfängern und Mittelstufe unterschieden. Die Anfängerstunde fand ich sehr schön, interessant und entspannend, auch wenn das „Om Shanti“ welches zu Beginn und Ende jeder Stunde gesungen wurde,  ein wenig befremdlich für mich war.

Beim Abendessen lernte ich dann auch gleich ein paar Teilnehmerinnen der Ferienwoche kennen, welche auf den ersten Eindruck recht nett zu sein schienen. Ich schaufelte so viel wie möglich in mich hinein, wohl wissend, dass es erst wieder um 11 Uhr am nächsten Tag etwas geben würde.

Nach dem Abendessen hatten wir eine Hausführung. Das Haus von Yoga Vidya war nicht allzu groß. Es gab einen großen Raum, in dem das tägliche Yoga, die Meditation und das Mantrasingen stattfanden. Zusätzlich gab es noch zwei kleinere Räume zu gleichen Zwecken. Die Wiese hinter dem Haus war sehr weitläufig und der Bergblick einmalig. Die Rezeption beinhaltete einen kleinen Shop, in dem es Unmengen von Yoga-CD’s, Yoga-Schlabberhosen, Postkarten und vieles mehr, zu kaufen gab. Ich war ganz überrascht, dass auch ein vollgefülltes Süßigkeitenregal existierte. „Kein Wunder“, dachte ich mir dann, denn schließlich gab es ja nicht viel zu essen. Da würde ich vermutlich mal auf die Süßigkeiten ausweichen müssen.

Am späteren Abend gab es noch eine Vorstellungsrunde mit den Teilnehmern der Yoga Vidya Ferienwoche. Wir waren 10 Frauen und Gott sei Dank erschien keine von denen eine total durchgeknallte Yoga-Fanatikerin zu sein, die mit ihrer Spiritualität über allen schwebte. Im Gegenteil, die schienen mindestens so normal wie ich und richtig nett. Ich weiß nicht, warum ich mir eingebildet hatte, die Teilnehmer könnten „komisch“ sein und anders ticken als ich.

Der erste Tag war somit ein voller Erfolg.

Yoga Vidya – ein voller Tagesplan

Mit Ausschlafen war da nicht viel, während meiner Ferienwoche bei Yoga Vidya.

Ich liste Euch hier mal einen ganz normalen Tagesablauf der Ferienwoche auf:

07:00 – 07:30 Uhr Meditation

07:30 – 08:00 Uhr Satsang

08:15 – 09:00 Uhr Vortrag

09:15 – 11:00 Uhr Yoga

11:00 Uhr ENDLICH Frühstück 🙂

13:30 – 16:00 Uhr Ausflug

16:30 – 18:00 Yoga

18:00 Uhr Abendessen

19:30 Friedens-Satsang (da wird für den Frieden in der Welt gebetet, bzw. gesungen)

20:00 – 20:30 Uhr Meditation

20:30 – 21:00 Uhr Satsang

21:15 – 22:00 Uhr Entspannung wie z. B. Yoga Nidra, Autogenes Training

Auf den beiden nachfolgenden Plänen seht Ihr den normalen Tagesablauf bei Yoga Vidya und den Ablauf eines Tages bei der Yoga-Ferienwoche. Die meisten Punkte überschnitten sich. Wir hatten eigentlich nur die Vorträge und die Ausflüge zusätzlich.

 

Und nun komme ich zur Erklärung der einzelnen Punkte im Tagesablauf bei Yoga Vidya

 

Meditation

Hier wird bei Yoga Vidya im Allgäu zwischen zwei Gruppen unterschieden. Die einen, die schon volle Meditationsprofis sind. Die treffen sich gleich im großen Saal und meditieren vor sich hin. Und dann gibt es noch die, die sich nicht auskennen. Zu denen habe ich und die meisten Mitglieder meiner Yoga Vidya Ferienwoche gehört.

Zu Beginn haben wir ein paar Atemübungen gemacht, die man Pranayamas nennt. Die Erklärungen waren wirklich toll und wir konnten gut umsetzen, was man uns erklärte. Wir wurden auch über die richtige Sitzposition aufgeklärt, wie man den Körper beim Sitzen unterstützt und auch, was man machen muss, wenn einem der Fuß einschläft oder der totale Hustenanfall während einer Meditation überkommt.

Zum Thema Fuß einschlafen, wurde uns erklärt, dass das der Geist wäre, der sich meldet und der jetzt einfach nicht will, dass man jetzt meditiert. Aber mal ehrlich…wenn mir während meiner Ferienwoche bei Yoga Vidya der Fuß einschlief, dann hab ich ihn bewegt, egal ob ich es ignorieren sollte oder nicht. Einen Hustenanfall bekam ich tatsächlich einmal während einer Tiefenentspannung. Da bin ich dann brav aus dem Raum gegangen. Hätte ich vielleicht auch ohne Erklärung so gemacht.

Nach der Morgenmeditation gingen wir dann immer in den großen Saal, um mit den anderen den Satsang zu singen/machen/haben/feiern…keine Ahnung wie man das nennt.
Bei der Abendmeditation waren wir immer gleich bei den „fortgeschrittenen“ Meditierenden dabei. Die Anfänger-Einführungsstunden gab es bei Yoga Vidya nur in der Früh.

 

 

Satsang

Unter Satsang versteht man laut Wikipedia Menschen, die durch gemeinsames Hören, Reden, Nachdenken und Versenkung in die Lehre nach der höchsten Einsicht streben. Kurz gesagt, bei Yoga Vidya war das hautsächlich das Mantrasingen in hinduistischer Sprache und oft eine Lesung. Der Kirtan (ähnlich wie ein Kirchengesangbuch) enthielt alle Texte und auch Übersetzungen. Ehrlich gesagt konnte ich mit dem Satsang wenig anfangen. Die Melodien waren zwar eingängig aber teilweise vom Text sehr schwer. Irgendwie hab ich ja gehofft, dass man davon eine Art „High-Gefühl“ erlangen könnte. Aber die ganze Woche ist nichts passiert. Diese Singerei bei Yoga Vidya konnte mich nicht in höhere Sphären bringen.

Naja…einmal hatte ich tatsächlich dieses unglaubliche „High-Gefühl“, nämlich in dem Moment, in dem ich „Teresa-Schuh-Fashion“ in Nesselwang verließ und zwei niegelnagelneue, reduzierte Jeans und ein glitzerndes Oberteil in meiner Einkaufstüte hatte. Solltest Du zu Yoga Vidya ins Allgäu kommen, musst Du UNBEDINGT in diesen Laden. Ich war nicht die Einzige, die dort shoppen war. Insgesamt kauften drei Frauen meiner Ferienwoche 8 Jeans und 1 Oberteil! Das will doch was heißen, oder? Nach so ein paar Tagen im Ashram mussten wir uns das unbedingt gönnen. Zum Satsang am Abend waren wir dann deutlich besserer Laune 🙂

Der Satsang fand bei Yoga Vidya morgens und abends statt, immer direkt nach der Meditation.

 

Vortrag

Den morgendlichen Vortrag hatten nur die Teilnehmer der Yoga Vidya Ferienwoche. Hier wurden uns die Hintergründe von Yoga erklärt, wo es her kam, wer es erfunden hat und so weiter. Ich habe ein paar Vorträge sausen lassen, weil ich nicht sooo Lust drauf hatte. Der Vormittag war einfach zu voll, so dass die Vorträge für mich eigentlich fast eine Überforderung waren. Einmal hatten wir allerdings statt Vortrag einen Workshop über den Kopfstand/Schulterstand. Das war sehr interessant und hat auch wirklich Spaß gemacht.

 

Yoga

Es wurde eine Anfänger-Yoga-Stunde bei Yoga Vidya angeboten und eine Stunde für Fortgeschrittene. Das fand ich wirklich toll. In der Anfängerstunde bekamen wir die Asanas (so nennt man die Yoga-Stellungen) genau erklärt und wir hatten trotzdem das Gefühl, etwas getan zu haben weil es eben doch anspruchsvoll genug war. Eigentlich dachten wir, wir hätten eine separate Yoga-Stunde mit unserer Leiterin der Ferienwoche. Das war aber nicht so. Die Stunden wurden teilweise von unserer Leiterin durchgeführt, aber auch von Yogis, die im Ashram lebten.

Was ich schade fand, war die Tatsache, dass wir ab der 5. Yoga-Stunde keine Anfängerstunde mehr hatten. Dies wurde auf mangelnde Teilnehmerzahl geschoben, obwohl wir immer gleich viele Anfänger waren oder auch auf Krankheitsfälle oder andere Gründe. Wir mussten somit in die Stunden der Fortgeschrittenen, was uns nicht immer ganz glücklich machte. Manche Yoga-Stunden waren hier großartig und andere überforderten uns zu sehr oder wir bekamen nicht die Anfänger-Unterstützung, die wir uns wünschten. Grundsätzlich waren die Yogastunden aber das, was ich am meisten bei Yoga Vidya genoss und wegen denen war ich ja hauptsächlich da.

 

Ausflug

An fast jedem Tag machten wir einen Ausflug in die nähere Umgebung. Meist waren es kleine Wanderungen, die auch immer mit Zeitdruck verbunden waren, da wir pünktlich zu Yoga-Stunde um 16:30 Uhr wieder da sein mussten. Als wir dann auch ohne die Leiterin unsere Ausflüge unternahmen, ließen wir auch mal die Yoga-Stunde am Nachmittag sausen und dehnten unseren Ausflug aus oder gingen noch ins Café. Gerade zum Ende der Ferienwoche war das für uns manchmal die bessere Alternative, da die Tage doch sehr voll waren.

Das Allgäu ist voll von schönes Ausflugszielen. Egal ob ein Spaziergang um den Grüntensee, eine Wanderung auf die Alpspitze, eine Shoppingtour in Nesselwang mit Cafébesuch oder ein Besuch im Alpspitz Bade Center,  in einer Woche lässt sich so einiges erleben.

 

 

Abendentspannung

Autogenes Training oder Yoga Nidra war ein toller Abschluss des Tages bei Yoga Vidya. Das wurde aber nicht täglich angeboten. Soweit ich weiß, war das ein extra Programm für die Leute der Yoga Vidya Ferienwoche, aber es wurden auch die Individualgäste oder Ashrambewohner dazu eingeladen.

 

Yoga Vidya – zweimal täglich vegetarisch/veganes Buffet

Als ich das las, war ich mir nicht sicher, ob ich mir nicht doch einen Fresskorb von zuhause mitbringen soll. Um 11 Uhr Frühstück, nachdem man bereits 4 Stunden Meditation, Mantra-Singen, Vortrag und Yoga bei Yoga Vidya hinter sich hat, erschien mir am Anfang doch ziemlich hart. Gut, zuhause aß ich auch oft erst um 11 Uhr was. Allerdings hatte ich da auch bis 10:45 Uhr geschlafen. Und vegetarisch/vegan esse ich normaler Weise auch nicht. Ich habe mich schon auf eine Abnehmwoche gefasst gemacht. Doch es kam anders.

Das vegetarisch-vegane Buffet bei Yoga Vidya war große Klasse und überwältigte mich total. Die Salate waren vielseitig. Es gab alle möglichen Kerne, Öle, Dressings und Kresse zum Verfeinern der Salate. Und ich, als Nicht-Vegetarier kann tatsächlich sagen, dass das Essen unglaublich lecker war. Vegetarisch heißt ja nicht gleich kohlenhydratfrei und somit war ich mir am ersten Tag schon sicher, dass ich nicht Hunger leiden musste. Das nahm schon mal eine große Last ab. Es gab immer eine Vielzahl von Salaten und auch ein paar warme Gerichte. Das Frühstück bestand nicht nur aus typischem Frühstück sondern man konnte es eher als Brunch bezeichnen. Da gab es dann schon auch mal Lasagne oder andere leckere, warme Speisen.

Außerdem gab es für all die, die Angst hatten, es nicht bis 11 Uhr auszuhalten, einen Obstkorb mit frischem Obst. Ich habe dann meist in der Früh vorsorglich etwas Obst gegessen. Man weiß ja nie, ob man im Laufe des Vormittages nicht doch irgendwann vom Fleisch fällt. Das ist somit nicht passiert.

Und welch ein Wunder, ich habe nicht ein einziges Mal in dieser Woche bei Yoga Vidya, Süßigkeiten an der Rezeption gekauft.

 

 

Kein Kaffee

Zur Yoga-Lehre gehört scheinbar der Verzicht auf Kaffee. Auf jeden Fall gab es keinen. Statt dessen gab es kannenweise Ingwerwasser und sonstigen, dünnen Tee. Das Ingwerwasser war gar nicht so schlecht und wurde damit zum Hauptgetränkelieferanten für mich in dieser Woche bei Yoga Vidya.

Wir bekamen aber den Tipp, dass der nette Mann im Edekaladen nebenan, sich extra einen Kaffeevollautomaten für die Yogis angeschafft hatte. Somit kam man innerhalb von 5 Minuten zu einem Kaffee, wenn es mal schnell gehen musste.
Witziger Weise wird auf Kaffee verzichtet, Schokolade kann man aber kaufen.

 

Der Unterschied zwischen Individualgast und Ferienwochen-Gast bei Yoga Vidya

Viele Unterschiede gibt es nicht. Ich habe die Yoga Ferienwoche bei Yoga Vidya deshalb gebucht, da ich es mir als Alleinreisende Frau angenehmer vorstellte, die Betreuung in einer Gruppe zu haben. Und so war es auch. Wir als feste Gruppe hatten doch immer Bezugspersonen um uns, saßen beim Essen nicht allein, kannten bei allen Aktivitäten die angeboten wurden, ein paar Leute und waren auch auf Ausflügen nicht allein. Die Individualgäste saßen oft alleine beim Essen und taten sich deutlich schwerer, Kontakte zu knüpfen. Aber es kann auch sein, dass sich manche das so wünschen, wenn sie ein paar Tage Auszeit bei Yoga Vidya nahmen.

Vom Programm her, macht es nicht wirklich einen Unterschied, ob man Teilnehmer der Yoga Vidya Ferienwoche ist oder Individualgast. Zu fast allen Aktivitäten, die für die Teilnehmer der Ferienwoche angeboten wurden, wurden auch die anderen Hausgäste eingeladen. Die Vormittagsvorträge und die Ausflüge waren ausschließlich für uns. Der Rest hat sich überschnitten. Bei einem nächsten Besuch bei Yoga Vidya würde ich am Liebsten mit meinen neu gewonnen Yoga-Freundinnen als Individualgast anreisen. Die Vorträge sind für mich verzichtbar und die Ausflüge könnten wir selbst planen. Aber für meinen ersten Besucht war eine Buchung als Ferienwochen-Mitglied goldrichtig.

 

Die Ashram Bewohner bei Yoga Vidya im Allgäu

Eigentlich hatte ich erwartet, dass mich beim Betreten des Yoga Vidya Ashrams eine spirituelle Wolke fast umhaut. Das ist glücklicher Weise nicht passiert. Denn zugegebener Maßen hätte mich das auch etwas beunruhigt. Der Empfang war sehr freundlich, die Hausführung am Abend eher schnell und weniger herzlich. Mir und auch anderen Teilnehmern meiner Yoga Vidya Ferienwoche fiel auf, dass die Mitarbeiter sich überwiegend zurück zogen und nicht auf Gäste zugingen. Wenn man sich mal auf dem Gang begegnete, wurde eher selten gegrüßt oder nur, wenn man selbst etwas sagte. Ich empfand die Mitarbeiter zum großen Teil eher traurig als vom spirituellen Yogageist beseelt. Aber das ist nur mein persönliches Empfinden und dies hat nichts damit zu tun, dass ich trotzdem wieder kommen würde. Ich hatte es einfach anders erwartet und war deshalb etwas überrascht.

 

Wissenswertes, Tipps und was es sonst noch über Yoga Vidya zu sagen gibt

Zimmerwahl

Einige meiner Yoga-Freundinnen wollten ein Einzelzimmer buchen, was es aber leider nicht mehr gab. Somit „mussten“ sie ein Doppelzimmer zum günstigeren Doppelzimmerpreis nehmen. Sie hatten aber alle ausnahmslos das Glück, die ganze Woche allein im Doppelzimmer zu bleiben.
Auch diejenige, welche ein Mehrbettzimmer gebucht hatte, blieb die ganze Woche allein. Nur in der letzten Nacht waren sie plötzlich zu dritt. Frag mich nicht, wie es ihr in der letzten Nacht erging. Es war eine Horrornacht! Also überlege Dir gut, welches Zimmer du buchst.

 

Sauna

Es gibt auch eine Sauna im Haus. Hier würde ich eher von einem Besuch abraten. Soweit ich mich erinnere, kostet die Stunde 8,00 €. Die Sauna befand sich in einem kalten Kellerraum, der sehr wenig ansprechend war. Da lohnt sich eher der Besuch im Alpspitzbad.

 

Kalte Füße

Wir haben in dieser Woche oft gefroren. Dadurch, dass sehr viel entspannt und meditiert wird, kommt man zur Ruhe und kühlt schneller aus. Hinzu kommt, dass ständig die Fenster geöffnet und die Heizungen ausgedreht wurden mit der Begründung, dass der Geist beim Meditieren kühl sein muss, damit man nicht einschläft. Das leuchtet ein. Trotzdem war es uns sehr oft sehr kalt. Es gibt zwar Decken, die man sich jederzeit nehmen kann, jedoch empfehle ich Dir eher eine lange Leggings mehr einzupacken. Warme Socken sind auch von Vorteil.

 

Hausschuhe

Im Haus bewegt man sich mit Hausschuhen. Das ist auch vorteilhaft, da man in den Yoga- und Meditationsräumen die Schuhe ausziehen muss. Da kann man die Hausschuhe am Schnellsten abstreifen.

 

Schnakenhöhe – Restaurant

Nur fünf Minuten vom Yoga Vidya Ashram entfernt ist die Schnakenhöhe. Das ist ein Restaurant mitten am Berg mit einem herrlichen Ausblick. Hier gibt es Kaffee, leckeren Kuchen und notfalls auch mal einen Aperol Spritz. Denn Alkohol ist im Ashram auch nicht erwünscht.

 

Und was es nun zum Schluss noch zu sagen gibt ist…

…dass ich diese Ferienwoche bei Yoga Vidya auf jeden Fall wiederholen würde. Auch wenn nicht alles perfekt war, manches mich überraschte oder mir befremdlich vorkam, überwiegen die positiven Erinnerungen an meine Woche bei Yoga Vidya mit vielen tollen Frauen aus meiner Gruppe, jede Menge Spaß und natürlich auch enorme Entspannung durch Meditation und Yoga.

Vielen Dank an alle Yoga-Mädels, die dazu beigetragen haben, dass die Woche für mich unvergesslich wurde!

 

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Und hier habe ich noch ein paar Buchtipps von Yoga Vidya für Euch.

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